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Arbeitskleidung

Viele Messdiener kennen das Problem: Man muss dienen und ist natürlich pünktlich 15 Minuten vorher in der Sakristei. Nach einigen flüchtigen Blicken stellt man dort allerdings fest, dass man der erste Messdiener ist. Gleich stellt sich die Frage, welche Farbe die Gewänder heute haben...
Damit sich diese Frage zukünftig nicht mehr stellt, werden die liturgischen Farben hier näher erläutert.
Zudem wird kurz die Kleidung selber beschrieben.

Kleidung
Liturgische Farben

Kleidung

In der Regel trägt der Messdiener ein Talar (unten Mitte) und ein Rochett (sprich: Roschett) (unten links). Das Talar ist das längere Gewand und kann die Farben rot, schwarz, grün oder violett haben. Um das Ganze etwas praktischer zu machen, wird das Talar oftmals durch eine Rock mit Trägern und einem bunten Kragen ersetzt.
Das kürzere Gewand nennen wir Rochett. Es ist immer weiß und wird über dem Talar getragen.


























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Liturgische Farben

WEIß ist die Farbe der Freude und Festlichkeit, der Klarheit, Reinheit und des Lichtes. Sie wird verwendet in der Oster- und Weihnachtszeit, an den so genannten Herrenfesten (also Festen, in denen Jesus Christus im Mittelpunkt steht), an Muttergottesfesten, bei Festen der Engel und Gedenktagen der Heiligen (außer bei Märtyrern).



ROT ist die Farbe des Feuers (des Geistes Gottes) und der Liebe, aber auch die Farbe des Blutes.
Sie wird verwendet am Palmsonntag, an Karfreitag und Pfingsten; außerdem an Märtyrer- und Apostelfesten.



GRÜN ist die Farbe der Hoffnung.
Sie wird an den Sonn- und Wochentagen im Jahreskreis verwendet.



VIOLETT ist die Farbe der Umkehr und der Buße. Sie wird im Advent und in der österlichen Bußzeit (Fastenzeit) verwendet. Daneben kann sie auch wahlweise bei Trauergottesdiensten und beim Begräbnis benutzt werden.



SCHWARZ ist die Farbe der Trauer.
Sie kann beim Begräbnis und bei der Messe für Verstorbene benutzt werden.

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