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Verstärkung für die Wallenhorster MessdienerIn einem festlichen Hochamt wurden 34 Kinder neu aufgenommenSo eine Neuaufnahme ist immer eine spannende Sache. Für die Gruppenleiter, für die Eltern der Kinder und natürlich auch für die Kinder selbst. So war der „große Tag“ auch in diesem Jahr wieder ein richtiges Erlebnis. Sonntag, 24. Januar. In den ersten sieben Mittelschiff-Reihen der St. Alexanderkirche sitzt kein Mensch. Nicht um viertel vor Zehn, nicht um Zehn und auch nicht, als Küster Hans Illenseer um 10.15 Uhr - wie üblich energisch - an dem Schmalspurteppich zieht, der mit der Klingel neben der Sakristeitür verbunden ist. Ein schlechtes Zeichen was den Gottesdienstbesuch angeht? Nein. Denn alle übrigen Bänke sind bis auf den letzten Platz belegt. Als nächstes fällt der Weihrauchduft auf. Und dann das weinrote Messdienerbanner. Es sind weit mehr Messdiener als sonst, die durch den Mittelgang einmarschieren: 34 neue Gruppenkinder belegen nach und nach die reservierten Bänke. Alle haben sie zum ersten Mal Messgewänder an. Ihre Gruppenleiter wirken stolz. Pater Xavier ebenfalls, als er die Gemeinde zum Gottesdienst begrüßt. In den Gängen zwischen den Bankreihen liegen lange rote Bindfäden. Die Gruppenleiter fordern diejenigen auf, die ganz außen in den Bänken sitzen, das Band hochzuhalten. „Gemeinsam Wege gehen“ lautet das Motto der Messe und die Fäden, die von den Treppenstufen zum Altar bis hinten zum Ausgang hochgehalten werden, sind ein Bild für die Gemeinschaft, um die es den Messdienern geht. Pater Xavier wünscht den Neulingen in seiner Predigt alles Gute für ihren Dienst und viel Spaß bei den Messdienern. Nach der Predigt kommen die Gruppen nach vorne und versammeln sich um den Altar. Ein Gruppenleiter verliest den Namenspatron der Gruppe und erzählt etwas zum Leben und Wirken des Heiligen. Folgende Heilige sind Namenspatrone der neuen Messdienergruppen: St. Fabiola, St. Emma, St. Benno von Osnabrück und St. Paulus. Jedes Kind bekommt das Zeichen der Messdiener, das gesegnete Taukreuz, um den Hals gehängt. Doch es sind nicht nur neu gebildete Gruppen, die nach vorne kommen. Die Gruppen St. Maja und St. Theodor gibt es zwar schon etwas länger, sie haben in letzter Zeit aber noch Verstärkung bekommen, die ab jetzt auch ganz offiziell zu den Messdienern gehört. Die Verstärkung ist schon bald nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören: zum Abschluss des Gottesdienstes wird das Messdienerlied gesungen - lauthals, wie es sich gehört. Wenn die Aufregung abnimmt, nimmt der Hunger bekanntlich zu. Gut, dass im Pfarrheim alles bereitet war, was zu einem festlichen Frühstück gehört. Auch die Eltern waren froh, sich untereinander auszutauschen, von den Gruppenleitern mehr über die Messdiener und ihre Aktionen zu erfahren und, natürlich, Brötchen zu essen und Kaffee zu trinken. Am Rande bemerkt: einige Gruppenleiter hatten es so eilig mit dem Frühstücken, dass sie kauend auf den (eigentlich vor dem Frühstück) geschossenen Gruppenfotos zu sehen sind. Aber wer will es ihnen übel nehmen, es gab schließlich Mettbrötchen. St. Maja |
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