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2800 Euro für's GesundwerdenWallenhorster Messdiener übergaben Scheck an Care-for-Rare FoundationÜber 3000 Euro nahmen die Messdiener bei ihrer diesjährigen Tannenbaum-Abholaktion (TBAA) ein. Nach Abzug der angefallenen Kosten blieben 2800 Euro - mithilfe derer die Chancen steigen, dass schwer kranke Kinder wieder gesund werden. Der Erlös der TBAA soll der Care-for-Rare Foundation zugute kommen, hatten sich die Messdiener überlegt. Care-for-Rare unterstützt die Erforschung seltener Krankheiten bei Kindern. Eine Krankheit gilt als selten, wenn weniger als 2000 Menschen davon betroffen sind - mittlerweile sind über 6000 solch seltener Krankheitsbilder bekannt. Der Gründer der Stiftung, Prof. Dr. Christoph Klein, versucht mithilfe seines Teams geeignete Therapien zu entwickeln. Zu diesem Zweck hat er ein weltweites Netzwerk aufgebaut. Benedikt Kuhlmann und Markus Wulftange, Gruppenleiter der Wallenhorster Messsdiener, fuhren mit einem Scheck über 2800 Euro zur Medizinischen Hochschule Hannover. Dort machten sie sich ein Bild davon, wofür das gesammelte Geld verwendet wird. Von ihren Erlebnissen berichteten die beiden der gesamten Gruppenleiterrunde. „Bene und ich reden normalerweise ziemlich viel, aber als uns Professor Klein durch die Einrichtungen des Krankenhauses führte, waren wir so beeindruckt, dass wir kein Wort rausbekommen haben“, erzählt Markus Wulftange. An die Forschungseinrichtungen sind die Kliniken angegliedert, in denen die Kinder behandelt werden. „Einige Kinder sind in Einzelzimmern komplett abgeschirmt, weil die kleinste Infektion für sie lebensgefährlich werden kann“, so Markus Wulftange weiter. Doch es gibt Hoffnung: vielen Kindern konnten die Ärzte durch die Forschungsarbeit der Care-for-Rare Foundation schon helfen. Mit ihrer Spende tragen auch die Wallenhorster Messdiener dazu bei, dass die Arbeit von Professor Klein und seinem Team weiterhin Erfolg hat.
2800 Euro übergaben Markus Wulftange (Mitte) und Benedikt Kuhlmann von den Wallenhorster Messdienern an Prof. Dr. Christoph Klein (links), den Gründer der Care-for-Rare Foundation. Foto: Bodo Kremmin |
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