Willkommen auf den Internetseiten der Wallenhorster Messdiener!

Von Messdienern, Musik und Merkwürdigkeiten
Wo in diesem Sommer die Musik spielte? Im schönen Sauerland!


Die letzten 10 Tage im Juli verbrachten rund 200 Gruppenkinder und 60 Gruppenleiter der Wallenhorster Messdiener im Zeltlager in Rüthen. Die Kleinstadt Rüthen liegt ungefähr 12 Kilometer von Warstein entfernt. Etwas abseits, auf dem Zeltplatz des DPSG-Diözesanzentrums, läutete die MiFü das große Ferienspektakel mit dem Vortrupp ein.
Premiere feierte in diesem Jahr das neue Banner der Messdiener. Im typischen Weinrot gehalten, wehte es ab dem 19. Juli hoch oben zwischen Mast und Querbalken. Am 20. Juli konnte die Show dann ganz offiziell beginnen. „Willkommen bei den Messdiener-Music-Masters“ hieß es für die Kinder, die nach einer Andacht inklusive Reisesegen den Weg von Wallenhorst ins Sauerland hinter sich gebracht hatten. Jeder Tag im Zeltlager sollte eine andere Musikrichtung als Motto haben. Nachdem die Kinder ihre Zimmer besichtigt, die Schränke eingeräumt und sich über die Schlafplätze in den Hochbetten geeinigt hatten, erwartete sie die Vorstellung der Gruppenleiter. Als abends das Lagerfeuer prasselte, spätestens da waren alle so richtig angekommen und, kein Zweifel: geschlafen wird im Zelt, Schränke gibt es nicht und eine Luftmatratze ist sowieso viel bequemer als ein Hochbett!

In der ersten Woche ging es programmtechnisch gleich in die Vollen. Am Dienstag war Kreativität gefordert: zusammen mit ihren Gruppenleitern mussten von den Kindern Butzen gebaut werden, die den Anforderungen eines ordentlichen Rödelspiels und den Ansprüchen der Jury gerecht wurden. Am folgenden Tag wurde sich gleich wieder „verdölmert“: Das Spiel „Jungle Jam“ stand zum ersten Mal überhaupt auf dem Programm und kam hervorragend an. Für Schrecksekunden sorgten während der ersten Lagertage lediglich die Witterungsbedingungen. Schwere Gewitter gingen rund um den Zeltplatz nieder – Gott sei Dank kam niemand zu Schaden. Um etwas Abstand vom Zeltlagertrubel zu gewinnen, machte man sich am Donnerstag auf den Weg in umliegende Gemeinden: am „Robinsontag“ müssen sich die Gruppen selbstständig einen Schlafplatz in Turnhallen, Pfarrheimen etc. suchen. Das Wochenende war von herrlich aufregenden Abendshows geprägt. Bei „Jetzt oder Nie“ am Freitagabend trat unter anderem eine Mädchengarde aus Belecke auf – jede Gruppe hatte am Robinsontag eine bestimmte Aufgabe zur Vorbereitung der Show mit auf den Weg bekommen. Der zu organisierende Programmpunkt war dabei passend auf das Motto des Tages abgestimmt, das „Musical“ lautete. Doch auch die MiFü machte ihrem Ruf, in ihren Reihen ein hohes Unterhaltungspotenzial zu haben, wieder einmal alle Ehre: es wird gemunkelt, dass der Auftritt zweier männlicher Gruppenleiter Jobangebote aus dem Entertainmentbereich, insbesondere von Tanzlokalen nach sich zog. Die Aftershow-Partys fanden zwischen 23 Uhr nachts und 4 Uhr morgens spontan im Licht der Halogenstrahler statt. Um es vorwegzunehmen: das neue Banner blieb unangetastet. Merkwürdig war das Verhalten einiger Osnabrücker Überfaller, die meinten, man könne sich als Gast alles erlauben... mit Verlaub: So nicht! In diesem Zusammenhang ist der engagierte Besuch der Hollager Minis und den sich ihnen angeschlossenen Gruppen am Samstagabend zu loben. So macht das Nachtleben im Zeltlager Spaß! Ein ganz besonderer Höhepunkt war auch in diesem Jahr der sonntägliche Brunch. Das Küchenteam leistete hier wie auch sonst ganz hervorragende Arbeit! Danke! Am Nachmittag feierte Pater Xavier mit den Messdienern die Heilige Messe. Gestärkt mit dem Segen Gottes und leicht angesengt von der Sonne, die sich pünktlich zum „Tag des Herrn“ dann doch zusammengerissen hatte, ging es in die zweite Woche. Sie begann mit dem allseits beliebten, aber auch kräftezehrenden Großen Stationslauf. Um sich die Zeit zwischen den Stationen zu vertreiben, sollten die Gruppen Lieder dichten, die sie abends beim „Singen Spezial“ zum Besten gaben. Ganz großes Kino war auch in diesem Jahr der Gruppenleiter-Stationslauf. Hier stellen jeweils eine Gruppenleiterin und ein Gruppenleiter eine Mannschaft. Über die Paarungen entscheidet seit je her das Los. Letzteres favorisierte in diesem Jahr jedoch merkwürdigerweise die gleichen Konstellationen wie die, nun ja, „Glücksfeen“... Wie dem auch sei: alle hatten ihren Spaß. Unter dem Motto „Hip Hop“ wurden die Gruppenkinderzelte am letzten vollen Lagertag zu echten Tuningwerkstätten. „Pimp my ride“ war angesagt – am Nachmittag gipfelte der Wettbewerb im großen Autorennen. Schneller als erwartet waren nicht nur die Autos gefahren, sondern auch die Lagertage vergangen. Am letzten Abend wurde noch einmal ausgiebig gefeiert, bevor am Donnerstag die Koffer gepackt werden mussten.

Die MiFü freut sich über ein gelungenes Zeltlager und bedankt sich ganz herzlich:

  • Bei allen Helfern, die im Vorfeld und im Anschluss an das Zeltlager mit anpackten!
  • Bei allen Sponsoren, die mit finanzieller und materieller Hilfe nicht knauserten!
  • Bei den Gruppenleitern, die in diesem Jahr ihre aktive Laufbahn beenden!
  • Bei den ganz fantastischen Küchenfrauen Marion Huesmann, Hedwig Osteresch, Mechthild Brüggemann und ihrem Team!
  • Bei der Lagerleitung Lisa Lahrmann, Manuel Kreye und Sabrina Bartke!
  • Bei allen Gruppenkindern!